Kalandhof

Der Kalandhof wurde 1781 von Hans Christian Lohmann und seiner Ehefrau Catarina Maria Kohnen erbaut. Das Haus, in Zweiständerbauweise errichtet, wurde im Jahre 2004 in der Gemeinde Winsen am ursprünglichen Standort "In den Dämmen" abgebaut und im gleichen Jahr wieder aufgebaut.

Der Hof bekam seinen Namen nach der katholischen "Kalandbruderschaft", einer Vereinigung aus katholischen Priestern und Laien, der die Pächter vom 15. Jahrhundert bis zur Reformationszeit tributpflichtig waren. Nach deren Auflösung wurde die Stadt Celle Rechtsnachfolger, bis 1873 das Eigentum an den Pächter Lohmann überging.

Eine nicht ganz fehlerfreie Inschrift über der "Grood Dör" besagt, dass das Fachwerkgebäude nach einem Brand 1781 wieder errichtet wurde. Im Erdgeschoss befindet sich ein Museumscafe und Restaurant, in dem regionale Spezialitäten angeboten werden. Im Dachgeschoss bietet ein Seminarraum Platz für 30 Teilnehmer.